BAT Bohr- und Anlagentechnik GmbH beantragt Insolvenz

Merkers
22.06.2020

 

Am 22. Juni 2020 hat das traditionsreiche Maschinenbauunternehmen BAT Bohr- und Anlagentechnik GmbH beim Amtsgericht Meiningen Insolvenzantrag gestellt. Das international tätige Unternehmen mit einem Jahresumsatz von etwa 4 Mio. Euro wurde vor rund 50 Jahren in der ehemaligen DDR gegründet und fertigt schwere Technik die insbesondere im untertägigen Bergbau, aber auch im Straßenbau, zum Einsatz kommt.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Martin Linsenbarth von der Kanzlei REINHARDT & KOLLEGEN bestellt. Der Geschäftsbetrieb wird uneingeschränkt fortgeführt. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird nun die Möglichkeiten einer Sanierung oder die Übernahme durch einen Investor prüfen.

Dazu gehören eine Bestandsaufnahme inklusive der Analyse für die Ursachen der Krise und die Quantifizierung bestehender Verbindlichkeiten. „Präzise lässt sich beides zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht sagen“, so Dr. Linsenbarth. „BAT ist jedenfalls in der Branche hoch angesehen, besitzt eine motivierte Belegschaft, einen treuen, weltweiten Kundenstamm sowie eine gute Auftragsvorlage. Die von mir vorgefundene Ausgangssituation ist als vielversprechend zu beschreiben.“

Bildquelle: https://www.bat-maschinenbau.de/allradzugmaschine-azm-15