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03.05.2016
Sanierung unter Insolvenzschutz
Volker Reinhardt im Gespräch mit der Handelsblatt Redaktion
Obwohl sich die Automobilindustrie in den letzten Jahren auf Rekordfahrt befindet, stehen ihr doch radikale   Veränderungen bevor. Digitalisierung, Vernetzung und Industrie 4.0 weisen den Weg zu einer neuen, anderen Automobilität, die die bisherigen Geschäftsmodelle und konstitutiven Elemente der Automobilindustrie ablösen könnte. Machen sich diese Umbrüche bereits in Ihrer Restrukturierungspraxis bemerkbar, Herr Reinhardt?

Volker Reinhardt: Wir sehen bereits heute, dass aus dem klassischen Fortbewegungsmittel mehr und mehr ein fahrender Computer bzw. ein fahrendes Smartphone wird. Techniken und Technologien, die vor einigen Jahren noch fremd im Auto waren, entscheiden mehr und mehr über Verkaufserfolg und Marktanteile. Der Druck, Emissionen zu verringern, steigt nicht erst seit dem VW-Abgasskandal. Noch hat sich jedoch ein emissionsarmer oder –freier Antrieb nicht durchgesetzt und auch die notwendige Infrastruktur besteht vielfach nur in den Köpfen der Ingenieure. Dies ist eine besondere Herausforderung für die Automobilindustrie, in der neue Produkte und neue Modelle einen Vorlauf von mehreren Jahren haben.

Die Zulieferer müssen ihre Strategien und Geschäftsmodelle daher ständig weiterentwickeln und ihre Organisationen und Prozesse entsprechend anpassen. Erfolgt dies zu spät, ist in manchen Fällen gar eine Restrukturierung und tiefgreifende Sanierung des Unternehmens notwendig, um dessen Fortbestand zu sichern.

Mit welchen Problemlagen sind Sie bisher konfrontiert worden?

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Quelle: HandelsblattJournal, Mai 2016, S. 22f
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13.11.2015
3. Thüringer Tag für Insolvenzrecht und Sanierung
Rechtsanwalt Marcello Di Stefano einer der Mitinitatoren

Über 140 Richter, Insolvenzverwalter, Rechtspfleger und Sanierungsberater aus ganz Thüringen sowie den angrenzenden Bundesländern trafen sich am 28. Oktober zum „3. Thüringer Tag für Insolvenzrecht und Sanierung“ in der Industrie- und Handelskammer Erfurt. Als einer der Mitinitatoren hat Marcello Di Stefano, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht, Partner der Wirtschaftskanzlei REINHARDT & KOLLEGEN, in die Veranstaltung eingeführt. Die Begrüßungsrede von Minister Dieter Lauinger (Thüringer Minister für Migration, Justiz und Verbraucherschutz) unterstreicht die Bedeutung dieser Veranstaltung, in deren Mittelpunkt die von hochkarätigen Referenten, wie dem Richter am BGH Prof. Dr. Markus Gehrlein vorgetragene aktuelle Rechtsprechung zum Insolvenzrecht, die geplanten Änderungen zum Anfechtungsrecht sowie Möglichkeiten der Unternehmenssanierung stand.
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12.11.2015
Wirtschaftskanzlei wächst in Erfurt
Kurz vor Jahresende kommt noch einmal Bewegung in den Kanzleistandort Erfurt: Anfang November wechselte der Insolvenzspezialist Marcello Di Stefano gemeinsam mit seinem fünfköpfigen Team zur Kanzlei Reinhardt & Kollegen Rechtsanwälte und Insolvenzverwalter GmbH.
Erfurt. Mit dem 51-jährigen Rechtsanwalt, gleichzeitig Vorsitzender der Thüringer und Erfurter Anwaltsvereinigungen, hat der Kanzleigründer Volker Reinhardt einen renommierten Insolvenzverwalter gewinnen können.

Mit mehr als 15 Jahren Praxiserfahrung im internationalen Wirtschaftsrecht und bei grenzüberschreitenden Insolvenzen tritt Di Stefano als geschäftsführender Gesellschafter in die Kanzlei ein, um die Einheit „Internationale Insolvenzpraxis“ und den Standort in Erfurt noch weiter auszubauen.

Quelle: tlz.de, 11.11.2015, Redaktion TLZ
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12.11.2015
JUVE - Insolvenzverwaltung: Tiefenbacher-Partner wechselt zu Reinhardt
Der Insolvenzverwalter Marcello Di Stefano (51) ist zum November von der Kanzlei Tiefenbacher zu Reinhardt & Kollegen in Erfurt gewechselt. Dort stieg er als geschäftsführender Gesellschafter ein. Zugleich erweiterte Reinhardt den Gesellschafterkreis mit Steffen Zerkaulen (50), der dort seit Jahren als Anwalt und Insolvenzverwalter tätig ist.

Marcello Di Stefano

Di Stefano ist seit rund 15 Jahren im Insolvenzrecht tätig und wird von verschiedenen Gerichten im Osten Deutschlands als Insolvenzverwalter beauftragt. Bei Tiefenbacher hatte er sich zuletzt um grenzüberschreitende Fragen gekümmert und unter anderem eine internationale Praxisgruppe für Insolvenzrecht ins Leben gerufen, die an das Kanzleinetzwerk Alfa International angeschlossen war. Als Verwalter wurde er etwa 2013 in Mühlhausen für die Metallbaufirma Gattner bestellt. 2014 kümmerte er sich als Sanierungsgeschäftsführer um das Digitaldruckunternehmen Koebcke in Berlin, das eine Insolvenz in Eigenverwaltung durchlief.

Quelle: juve.de, 06.11.2015, Markus Lembeck
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21.09.2015
Nach Sanierung: Erfurter Audio-Technologie international auf Erfolgskurs
  • Weltmarktführer bei Display- und Visualisierungslösungen übernimmt hochinnovativen Geschäftsbereich „PROXIMITY“ aus Insolvenz der IOSONO GmbH
  • Insolvenzverwalter rechnet nach Kaufpreiszahlung mit überdurchschnittlich hoher Insolvenzquote von rund 20 Prozent
  • Neue Perspektiven nach übertragender Sanierung: Arbeitsplätze gesichert, steigender Personalbedarf, Rekordjahresumsatz erwartet
Erfurt Wie der Insolvenzverwalter Volker Reinhardt mitteilt, steht nunmehr fest, dass die in Belgien ansässige Barco N. V. von der insolventen IOSONO GmbH aus Erfurt auch den Geschäftsbereich „PROXIMITY“ übernimmt. Dabei handelt es sich um eine hochinnovative Technologie aus dem Sektor der dreidimensionalen Audiolösungen für professionelle Anwendungen, die im Zeitpunkt des Verkaufs noch in der Entwicklungsphase steckte und auch noch nicht am Markt eingeführt war. Damit konnten nun sämtliche Vermögenswerte des Unternehmens (sog. Assets) erfolgreich verwertet und der Standort in Erfurt erhalten werden.

Bereits im September 2014 hatte der Weltmarktführer bei Display- und Visualisierungslösungen die Assets gekauft und damit den Grundstein gelegt, um IOSONO unter dem Dach der Barco-Gruppe weiterzuführen. Nunmehr steht fest, dass auch der mit Chancen und Risiken sowie zusätzlichen Investitionen verbundene Geschäftsbereich PROXIMITY übernommen wird und der vereinbarte Kaufpreis hierfür in die Insolvenzmasse fließt.

Nachtrag:
Pressereaktion der TA vom 23.09.2015
Pressereaktion von Eventtechniker.de vom 25.09.2015
Pressereaktion von kompetenznetz mittelstand vom 30.09.2015
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