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Pressemitteilungen

29.07.2016
Autotest Eisenach übernimmt insolvente Pre-Prototyping aus Thüringen
Pre-Prototyping kann nun unter neuer Flagge wieder mit guten Perspektiven am Markt agieren
Hörselberg-Hainich/Meiningen, 29.07.2016| Die Autotest Eisenach GmbH übernimmt die Vermögenswerte des insolventen Automobilzulieferers Pre-Proto-typing GmbH aus Hörselberg-Hainich aus dem Wartburgkreis. Einen entsprechenden Kaufver-trag hat Rechtsanwalt Volker Reinhardt, Insolvenzverwalter der Pre-Prototyping, mit den Verant-wortlichen von Autotest Eisenach unterzeichnet. Über Vertragsdetails haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Insolvenzverwalter Reinhardt kann mit dem Verkauf an Autotest den Standort in Hörselberg-Hainich und die Arbeitsplätze sichern. „Ich freue mich, dass wir bereits knapp drei Monate nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens dem Unter-nehmen mit seinen Beschäftigten eine neue Perspektive geben können“, sagt Reinhardt.

Der Investor Autotest Eisenach hat sich im geordneten Investorenprozess gegen verschiedene Mitbewerber durchgesetzt. „Autotest hat das beste Gesamtkonzept geboten. Das haben auch die Vertreter des Gläubigerausschusses so gesehen“, erläutert Reinhardt die Entscheidung zugunsten von Autotest.

Er sieht nun gute Chancen, dass sich Pre-Prototyping wieder am Markt behaupten wird. „Die Qualitäts-Produkte von Pre-Prototyping haben einen guten Ruf im Markt und mit Autotest Eisenach als neuem Inhaber können gemeinsame Synergie-Effekte geschaffen werden“, ist Reinhardt überzeugt.

Hintergrund

Die Verantwortlichen von Pre-Prototyping hatten Mitte Februar 2016 beim zuständigen Amtsgericht Meiningen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt. Grund für den Antrag war die verzögerte Fertigstellung von Werkzeugprojekten und der damit verbundene Liquiditätsausfall.

Das Amtsgericht Meiningen hat daraufhin Rechtsanwalt Volker Reinhardt zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Anfang April hat das Gericht das Insolvenzverfahren eröffnet und Reinhardt zum Insolvenzverwalter bestellt. Gemeinsam mit der Geschäftsführung führte er den Geschäftsbetrieb fort und leitete erste Sanierungsmaßnahmen ein. Parallel dazu organisierte Reinhardt einen geordneten Investorenprozess und ermöglichte potenziellen Investoren, die Zahlen und Daten des Unternehmens sehr genau zu prüfen.

Über Pre-Prototyping

Die Pre-Prototyping GmbH mit Sitz in Hörselberg-Hainich im Thüringischen Wartburgkeis ist Spezialist für Prototypen- und Kleinserien-Spritzgießwerkzeuge sowie Prototypen- und Kleinserienhersteller für anspruchsvolle Kunststoffteile. Die Gesellschaft beschäftigt sich mit der anspruchsvollen Verarbeitung von technischen Thermoplasten und TPE bei geringen Toleranzen. Die Leistungsfähigkeit der Pre-Prototyping stützt sich auf die beiden operativen Bereiche Werkzeugbau sowie Serienfertigung. Das Unternehmen beliefert Kunden europaweit, mit einem deutlichen Schwerpunkt auf Deutschland. Zu den Kunden zählen namhafte Automobilhersteller und Automobilzulieferer sowie Kunden aus den Branchen Medizintechnik und Konsumgüter. Im Geschäftsjahr 2015 erwirtschaftete der Zulieferer mit 39 Mitarbeitern und 1 Auszubildenden einen Umsatz von 3,2 Millionen Euro.

Insolvenzverwalter Volker Reinhardt

Rechtsanwalt Volker Reinhardt ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Kanzlei Reinhardt & Kollegen. Er ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und hat ein Masterstudium (LL.M.) in Unternehmensrestrukturierung (corp. restruc.) an der Universität Heidelberg abgeschlossen. Reinhardt gehört den führenden wirtschaftsrechtlichen Fachvereinigungen an.

Reinhardt & Kollegen ist eine auf unternehmerische Sondersituationen spezialisierte Rechtsanwalts- und Insolvenzverwalterkanzlei. Sie berät bei Verkaufsprozessen, Unternehmensnachfolgen, Restrukturierungen, Sanierungen und Insolvenzen. Seine Kanzlei ist in Bayern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen ansässig und wird von mittelständischen Unternehmen aus Deutschland und dem Ausland beauftragt. Die in der Kanzlei tätigen Insolvenzverwalter werden derzeit an neun Insolvenzgerichten bestellt.
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01.07.2016
Park-and-Ride-Service aus Leipzig durch Insolvenzplan saniert
Leipzig, 01.07.2016| Der in Flughafennähe bei Leipzig ansässige Parkplatzbetreiber mit Shuttleservice „P 365“ musste im August 2015 einen Antrag auf Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens stellen, da dem Unternehmen die Zahlungsunfähigkeit drohte.


Dem vom AG Leipzig eingesetzten vorläufigen Sach-/Insolvenzverwalter Volker Reinhardt, LL.M. corp. restruc., Fachanwalt für Insolvenzrecht von der Kanzlei REINHARDT & KOLLEGEN ist es gelungen das Unternehmen mithilfe eines Insolvenzplans vollständig zu restrukturieren und somit zu einem Neustart zu verhelfen. Damit konnte Rechtsanwalt Volker Reinhardt eine weitere Sanierung unter Insolvenzschutz, die seit dem 01.03.2012 mit Einführung des ESUG wesentlich vereinfacht wurde, erfolgreich durchführen. Rechtsanwalt Reinhardt, der sich bereits mit Einführung der InsO als Insolvenzverwalter spezialisiert hat auf die Fortführung von Unternehmen in der Insolvenz und deren Restrukturierung in Insolvenzplanverfahren, hat damit einem weiteren Unternehmen zu einer 2. Chance verholfen.

Das Sanierungsteam um Rechtsanwalt Reinhardt ist mit dem Ergebnis ebenfalls hoch zufrieden. Die Arbeitsplätze und das Unternehmen konnten erhalten werden und die Buchungszahlen der Parkplatzkunden sind bereits im Insolvenzverfahren gesteigert worden. Mit Aufhebung des gerichtlichen Verfahrens am 31.05.2016 ist die Sanierung von „P 365“ vollständig abgeschlossen, was die Stammkunden des verkehrsgünstig in unmittelbarer Nähe zum Flughafen gelegenen Parkplatzbetreibers freut.

Quelle: Insolvenz Portal
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30.06.2016
Weiteres Schutzschirmverfahren erfolgreich
Spedition Blättermann in nur fünf Monaten vollständig saniert
Die in Artern ansässige Spedition Blättermann GmbH musste im Januar 2016 einen Antrag auf Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens stellen, nachdem Sie aufgrund der MIFA-Insolvenz selbst in finanzielle Turbulenzen geraten war.



Dem Fachanwalt für Insolvenzrecht Marcello Di Stefano von der Kanzlei Reinhardt & Kollegen, der vom zuständigen Amtsgericht Mühlhausen als Sachwalter eingesetzt wurde, ist es, gemeinsam mit dem geschäftsführenden Gesellschafter und dessen Berater Rechtsanwalt Stefan Ettelt gelungen, bereits im Mai 2016 einen Insolvenzplan zum erfolgreichen Abschluss zu bringen. Mit der Aufhebung des gerichtlichen Verfahrens am 30. Juni 2016 ist die Sanierung des traditionsreichen Speditionsunternehmens nunmehr vollständig abgeschlossen.

Die beiden Sanierungsexperten Di Stefano und Ettelt, die bereits bei der Rettung der Bad Salzunger ewerk GmbH erfolgreich zusammengearbeitet haben, sind mit dem Ergebnis hoch zufrieden. Alle 20 Arbeitsplätze konnten erhalten und sogar neue Kunden gebunden werden. „Das noch recht neue Schutzschirmverfahren findet immer mehr Akzeptanz auch bei den Gläubigern und hat sich mittlerweile als sehr effektives Sanierungsinstrument etabliert“, so Di Stefano.
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21.09.2015
Nach Sanierung: Erfurter Audio-Technologie international auf Erfolgskurs
  • Weltmarktführer bei Display- und Visualisierungslösungen übernimmt hochinnovativen Geschäftsbereich „PROXIMITY“ aus Insolvenz der IOSONO GmbH
  • Insolvenzverwalter rechnet nach Kaufpreiszahlung mit überdurchschnittlich hoher Insolvenzquote von rund 20 Prozent
  • Neue Perspektiven nach übertragender Sanierung: Arbeitsplätze gesichert, steigender Personalbedarf, Rekordjahresumsatz erwartet
Erfurt / Kortrijk (Belgien), 21.09.2015| Wie der Insolvenzverwalter Volker Reinhardt mitteilt, steht nunmehr fest, dass die in Belgien ansässige Barco N. V. von der insolventen IOSONO GmbH aus Erfurt auch den Geschäftsbereich „PROXIMITY“ übernimmt. Dabei handelt es sich um eine hochinnovative Technologie aus dem Sektor der dreidimensionalen Audiolösungen für professionelle Anwendungen, die im Zeitpunkt des Verkaufs noch in der Entwicklungsphase steckte und auch noch nicht am Markt eingeführt war. Damit konnten nun sämtliche Vermögenswerte des Unternehmens (sog. Assets) erfolgreich verwertet und der Standort in Erfurt erhalten werden.

Bereits im September 2014 hatte der Weltmarktführer bei Display- und Visualisierungslösungen die Assets gekauft und damit den Grundstein gelegt, um IOSONO unter dem Dach der Barco-Gruppe weiterzuführen. Nunmehr steht fest, dass auch der mit Chancen und Risiken sowie zusätzlichen Investitionen verbundene Geschäftsbereich PROXIMITY übernommen wird und der vereinbarte Kaufpreis hierfür in die Insolvenzmasse fließt.

Dass die Barco-Gruppe jetzt das vereinbarte Optionsrecht ausgeübt hat, bestätigt den Erfolg der getroffenen Sofortmaßnahmen zur Standortrettung. „Der Fall zeigt die enormen Perspektiven, die das Insolvenzrecht eröffnen kann“, bilanziert Reinhardt. Über die Höhe der Summe, die bei Einlösen der Option fällig wurde, haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart. Der gesamte Kaufpreis kommt der Insolvenzmasse und damit den Gläubigern der IOSONO GmbH zugute. „Durch den Verkauf ist es gelungen, die hohen immateriellen Werte, die in diesem Unternehmen vorhanden waren, zu realisieren. Wir rechnen mit einer überdurchschnittlichen Quote von rund 20 Prozent“, freut sich Reinhardt. Eine durchschnittliche Insolvenzquote liegt bundesweit derzeit bei etwa fünf Prozent.

Bereits 19 Monate nach Insolvenzantragstellung verzeichnet der Standort in Erfurt eine Verkaufssteigerung von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Alle 22 Arbeitsplätze konnten gesichert werden, es werden sogar weitere 4 Neueinstellungen von der Barco-Führung am Standort Erfurt eingeplant. „Die Hochzeit zwischen IOSONO und Barco ist eine Erfolgsgeschichte“, sagt Olaf Stepputat, Niederlassungsleiter der Barco Audio Technologies in Erfurt. Bei gleichbleibender Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres rechnet Stepputat mit einem Jahresumsatzplus von 25 Prozent und einem daraus resultierenden Umsatzrekord.

Hintergrund

Nach gescheiterten Finanzierungsverhandlungen musste die IOSONO GmbH im Februar 2014 Insolvenzantrag stellen. Das Amtsgericht Erfurt bestellte daraufhin den Rechtsanwalt und Sanierungsexperten Volker Reinhardt als Insolvenzverwalter. Reinhardt sah, dass für den Standorterhalt der schnellstmögliche Einstieg eines Investors erforderlich war. Er gewann das Interesse international führender IT-Konzerne an dem Erfurter Audio-Spezialisten. Aus dem Kreis von weit über 100 Interessenten entschied er sich für das Fortführungskonzept der belgischen Barco- Gruppe und deren Kaufangebot, weil so der Standort in Erfurt erhalten bleiben konnte. Bereits fünf Monate nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens zeichnete sich damit eine aussichtsreiche Zukunft für alle Mitarbeiter der IOSONO GmbH und die Produktion in Erfurt ab.

Verwalter & Kanzlei

Rechtsanwalt Volker Reinhardt ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Kanzlei Reinhardt & Kollegen. Er ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und hält einen LL.M. in Unternehmensrestrukturierung (corp. restruc.) der Universität Heidelberg. Reinhardt gehört den führenden wirtschaftsrechtlichen Fachvereinigungen an und ist Vorsitzender des Schweizerisch- Deutschen Wirtschaftsclubs in Thüringen.

Reinhardt & Kollegen ist eine auf unternehmerische Sondersituationen spezialisierte Rechtsanwalts- und Insolvenzverwalterkanzlei. Sie berät bei Verkaufsprozessen, Unternehmensnachfolgen, Restrukturierungen, Sanierungen und Insolvenzen. Die Kanzlei ist in Bayern, Brandenburg, Sachsen und Thüringen ansässig und wird von mittelständischen Unternehmen aus Deutschland und dem Ausland beauftragt. Die in der Kanzlei tätigen Insolvenzverwalter werden derzeit an acht Insolvenzgerichten bestellt.

IOSONO

Auf dem Markt der dreidimensionalen digitalen Audiolösungen gehört IOSONO zu den international führenden Marken. Weltweit erhalten Erlebnisparks, Museen bis hin zu Live-Events mit der Erfurter Lautsprechertechnologie 3D-Raumklang und lebendige Akustik. 26 Mitarbeiter entwickeln und fertigen dazu Hard- und Softwarelösungen, vom einzelnen Audioprozessor bis hin zur Steuerungssoftware für Klangsysteme mit über 500 Lautsprechern. Das Unternehmen wurde 2004 auf Mitinitiative der Fraunhofer Gesellschaft gegründet.

Barco-Gruppe

Die in Kortrijk ansässige Barco N. V. (Naamloze Vennotschap, eine Aktiengesellschaft nach belgischem Recht) ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei Flach- und LED-Bildschirmen. Das seit 1939 bestehende Unternehmen beschäftigt weltweit über 3.200 Mitarbeiter und erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von 1,051 Milliarden Euro. Mit dem Erwerb der Marke IOSONO erweitert die Barco-Gruppe ihre hochqualitative Visualisierungstechnik um die Akustiktechnologie.

Kontakt für Journalisten

rw konzept Kommunikationsberatung
Alexander Schmidt
eMail: schmidt@rw-konzept.de
Telefon: 0171 / 86 86 483


Nachtrag:
Pressereaktion der TA vom 23.09.2015
Pressereaktion von Eventtechniker.de vom 25.09.2015
Pressereaktion von kompetenznetz mittelstand vom 30.09.2015
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26.08.2015
Der Musikveranstalter „mpc Music Pool Concerts GmbH“ aus Hamburg ist insolvent
Supertramp – Konzert musste abgesagt werden!
Erfurt, 26.08.2015| Rechtsanwalt Volker Reinhardt, LL.M. corp. restruc. aus der Kanzlei REINHARDT & KOLLEGEN Rechtsanwälte und Insolvenzverwalter GmbH ist vom Amtsgericht Erfurt im Insolvenzverfahren über das Vermögen des bekannten Hamburger Musikveranstalters „mpc Music Pool Concerts GmbH“ mit Beschluss vom 01.07.2015 zum Insolvenzverwalter bestellt worden. Als einen hauptsächlichen Insolvenzgrund hat der Insolvenzverwalter festgestellt, dass die hohen Künstlergagen, die an die namhaften Künstler im Voraus gezahlt werden mussten, durch die nachfolgend durchgeführten Veranstaltungen z.T. nicht eingespielt wurden.

Die Schuldnerin war als Veranstalter für die Durchführung von weltweit durchgeführten Tourneen bekannter Bands und namhafter Künstler aus Rock, Pop und Klassik verantwortlich. In der letzten Zeit wurden z.B. Tourneen von Spandau Ballet und TOKIO HOTEL durchgeführt. Darüber hinaus waren Konzerte im Dezember 2015 mit der Gruppe SUPERTRAMP geplant. Da die Bandmitglieder die Tournee krankheitsbedingt abgesagt haben, fehlt dem Insolvenzverwalter jegliche Grundlage für die Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebes.

Eine Fortführung des Geschäftsbetriebes schied im vorliegenden Verfahren ohnehin aus, da der Geschäftsbetrieb bereits vor der Stellung des Insolvenzantrages eingestellt und die 7 Mitarbeiter entlassen worden waren. Bereits im Februar 2015 waren die Geschäftsanteile der Schuldnerin an einen Gesellschafter übertragen worden, der die Schuldnerin dann auch als Geschäftsführer still liquidieren sollte. Der Sitz wurde von Hamburg nach Thüringen verlegt. Ähnlich wurden in der Vergangenheit schon andere ähnlich firmierende „music pool“ –Unternehmen liquidiert. Da der neu eingesetzte Geschäftsführer einen Insolvenzantrag beim zuständigen Insolvenzgericht in Erfurt stellte, wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Der Insolvenzverwalter korrespondiert inzwischen mit den hauptsächlich aus den USA stammenden Künstlern, insbesondere mit Supertramp, um den Gläubigern über die Rückführung von Gagen eine möglichst hohe Quote zu sichern.
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